Cocktail Mania

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Ausgestellt am 5. Juli 2009, von in Cocktails & Drinks.

Geschichte:

Das Rezept des Mojito geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Damals als „El Draque“ (nach dem Pirat Francis Drake) bestand der Drink allerdings noch aus Tafia, einer ungelagerten Vorstufe des modernen Rums. Wann und wie es der Drink zur regionalen Verbreitung auf Cuba gebracht hat, ist leider nicht genau bekannt, aber als der Buchautor Ernest Hemmingway in seiner Stammbar „La Bodeguita del Medio“ (Havana, Cuba) seinen ersten Mojito trank und ihm daraufhin einige Zeilen widmete, wurde die Welt auf den Drink aufmerksam. Noch heute verbindet man mit Cuba neben Fidel Castro und Zigarren genau diesen Drink, der überall auf der Welt erhältlich ist.

Mojito

Mojito

Zutaten:

  • 4-5 cl hellen kubanischem Rum (z.B. Havana Club 3 Jahre)
  • 1 frische Limette (geachtelt) Alternativ: 1-2 cl Limettensaft
  • 1-2 Stengel frischer Minze Alternativ: einige Minz-Blätter zerstoßen
  • 1-2 TL  Rohrzucker (mittelgrob, wahlweise braun oder weiß)
  • Sodawasser
  • crushed Eis

Rezept:

  • Zucker und Limettenstücke in ein 300 – 400 ml Glas geben und leicht zerstoßen oder vorher leicht ausquetschen
  • Rum und Minzestengel hinzu geben
  • crushed Eis (oder Eiswürfel) bis ca. 2/3 der Glasgröße hinzu geben
  • Rest mit Sodawasser auffüllen
  • kurz umrühren – fertig.
  • Nette Dekoration: Limettenscheibe auf dem Glasrand, oder „Krone“ der Minze auf dem Eis.

Tipps:

  • Sofern nur „billiger“ Rum vorhanden ist, kann man 4 cl weißen Rum + 1 cl braunen Rum mischen, um einen recht ähnlichen Geschmack zu erhalten
  • Trinkhalme sollten ausreichend dick sein, da sie sonst von Zucker, Fruchtfleisch und Minze zu schnell verstopfen
  • Sodawasser  sollte vorher gekühlt werden, da das Eis sonst zu schnell schmilzt und den Drink verwässert
  • Reste lassen sich einfach in ein Nudelsieb entlehren, welches man über den Ausguss stellt
  • Sollte zu wenig Minze vorhanden sein, kann man einige Blätter kräftig zerkleinern. So kann man mit sehr wenig Minze einen kräftigen Minzgeschmack erhalten. Nachteil ist, dass man die Stückchen der Blätter im Mund hat, was nicht jeder mag.  Besser: Etwas minziger wird es, wenn man die frische Minze kurz mit einem flachen Gegenstand (z.B. großes Kochmesser) quetscht, ohne diese zu zerkleinern. Damit setzt man mehr ätherische Öle frei, so dass der Drink nachher frischer schmeckt.
  • Hat man keinen Rohrzucker zur Hand, funktioniert Rohrzuckersirup ebenfalls. Dies eigenet sich besonders für Parties, wo es sehr schnell gehen muss. Damit lässt sich die Süße etwas besser dosieren, da sich der Zucker nicht erst auflösen muss. Die Gefahr den Drink zu süß zu machen, ist allerdings ebenfalls größer.

Weitere Varianten:

  • Ron Collins : Ein Mojito ohne Minze und mit Limetten-Saft anstelle von frischen Früchten
  • Cola Mojito : Anstelle von Soda wird der Mojito mit Cola aufgefüllt.  Wer sich nicht zwischen Mojito und Cuba Libre entscheiden kann … 😉
  • Ginger Mojito : Statt Sodawasser benutzt man Ginger Ale zum Auffüllen des Mojitos. Hier sollte man allerdings aufpassen, dass er nicht zu süß wird. (max. 1 TL Rohrzucker) und ggfs. etwas mehr Limettensaft.
  • Mojito Royal : Im letzten Urlaub wurde uns an einer Hafenbar in Cannes / Süd Frankreich ein „Mojito Royal“ serviert. Anstelle von Soda wird dabei ein trockener Champagner verwendet. War durchaus interessant.

 

Hier noch ein kleiner Video-Guide zum Mojito.

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Geschmack:
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