Cocktail Mania

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Ausgestellt am 8. Juli 2009, von in Bowle.

Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle

Zutaten:( für 4 Personen )

  • 1 Orange
  • 1 Zitrone
  • 2l Rotwein ( nicht zu kräftig )
  • 150ml Orangensaft
  • 35cl Rum
  • 1 Stange Zimt
  • 6 Gewürznelken
  • 1 Zuckerhut

Zubereitung:

  • Eine Hälfte der Orange in Scheiben schneiden. Die Zitronenschale spiralförmig abschneiden und beides erstmal zu Seite legen. Die restlichen Früchte werden einfach ausgepresst. Den Rotwein nun in einem Topf erhitzen und den Orangensaft hinzugeben. Wichtig hierbei ist das ganze langsam zu erhitzen, die Flüssigkeit darf nicht kochen. Jetzt die Gewürze dazugeben und in der Rotwein-Saft Mischung langsam ziehen lassen. Nun wird die Flüssigkeit in einen gläsernen Feuerzangenbowletopf gegeben und auf ein Stöfchen gestellt. Jetzt werden die Orangenscheiben hinzugegeben und der Rand des topfes wird mit den Zitronenschalen garniert, die zu Seite gelegt wurden. Was jetzt kommt ist das Highlight des ganzen, die Feuerzange. Diese wird über den Topf gelegt. Nun nehmen wir den Zuckerhut und tränken ihn in Rum. Nun noch etwas Rum in eine Kelle gießen und am besten mit einem langen Streichholz anzünden um dann mit dem brennenden Rum den Zuckerhut langsam zu betreufeln bis dieser anfängt zu schmelzen. Den Rest aus der Kelle ebenfalls solange über den Zuckerhut laufen lassen bis dieser vollständig geschmolzen ist.
  • Wichtig: Niemals die Rumflasche an die offene Flamme halten oder die Flasche über der Flamme ergießen.

Tipps:

  • Heinz Rühmann hat diese Bowle durch den gleichnamigen Film zu einer absoluten Legende gemacht. Diese Bowle versüßt vor allem kalte Winterabende.
  • Nach Bedarf noch einen kleinen Schuss Amaretto hinzugeben. Der leichte Bittermandelgeschmack könnte ein I – Tüpfelchen sein.
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Geschmack:
Rating: 8.7/10 (6 votes cast)
 
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Ausgestellt am 8. Juli 2009, von in Longdrinks.

Sex on the Beach

Sex on the Beach (USA Version)

Zutaten:

USA – Version ( Original ):

  • 4 cl Wodka
  • 2 cl Peach Brandy
  • 8 cl Orangensaft
  • 8 cl Cranberrysaft
  • 1 cl Mandelsirup

( da Cranberrysaft früher schwer zu bekommen war existieren heute viele umgewandelte Versionen)

Eine wohl bekanntere Version:

  • 3cl Wodka
  • 4cl Pfirsichlikör
  • 8cl Orangensaft
  • 2cl Erdbeersirup
  • 2cl Zitronensaft
  • Eine Erdbeere zur Verzierung.

Zubereitung:

  • Die Zubereitung ist relativ einfach. Man gibt alle Zutaten mit Eiswürfeln in einen Shaker und mixt sie kräftig durch. Nun nimmt man sich Bei der Original – Version ein Tumbler ähnliches Glas und bei der unteren Variation ruhig ein höheres z.B. in Form ein Hurricane Glases und seiht die die Flüssigkeit hinein. Genau wie beim Zombie existieren auch hier tausende verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung, da die GEschmäcker gerade hier weit auseinandergehen.

Tipps:

  • Wenn einen Sommercocktail dann diesen. Der Name ist nicht unbedingt Programm, aber auf jeder Party gerne gesehen.
  • Mit frischen Früchten garniert ist dieser Cocktail ein absoluter Hingucker.
  • Es existieren zahlreiche SotB-Varianten, denen wir eigene Artikel widmen werden.
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Geschmack:
Rating: 6.9/10 (10 votes cast)
 
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Ausgestellt am 7. Juli 2009, von in Exportbier.

Elephant Bier

Elephant Bier

Die Firma:

  • Elephant Beer ist ein Starkbier der Carlsberg Brauerei, welche dieses seit 1955 vertreibt.

Die Geschichte:

  • Im Jahre 1901 erbaute der Architekt J.L. Dahlerup für Carl Jacobsen den Sohn des Firmengründers auf der Insel Bornholm einen von vier Elefanten – Reliefs gestützten Turm. Somit spielte das Elefanten – Motiv für dieses Bier eine große Rolle und sollte schon bald das Wappen dieses Starkbieres ziehren. Da dieses Elefanten Relief die Familie Carlsberg mehr als 50 Jahre begleitete entschlossen sie 1955 das Elephant Beer auf den Markt zu bringen. Anfangs allerdings unter dem Namen “ Export Lager Beer „. Nachdem dieses Bier reißenden Absatz in Ghana, Nigeria und an der Golfküste fand, entschloss Carlsberg  am 9. November 1959 auch in Dänemark zu verkaufen. Mittlerweile wird “ Elephant “ weltweit exportiert. Einige heimische Brauereien stellen noch heute das Bier nach Originalrezept her.

Geschmack:

  • Hier braucht man nicht um den heissen Brei herumreden. Elephant Beer ist mit seinen 7,5 %  ein Starkbier das es in sich hat. Besonders hervorstechend ist der malzige Geschmack.
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Geschmack:
Rating: 5.0/10 (3 votes cast)
 
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Ausgestellt am 7. Juli 2009, von in Liköre.
Malibu

Malibu

Die Firma:

* Die Firma Malibu produziert diesen Likör seit 1895 auf Barbadoss in der Karibik.

Die Geschichte:

  • leider konnte ich nichts Wissenswertes im Internet finden, sollte noch was gefunden werden wird Dies natürlich ergänzt.

Eigene Meinung:

  • Malibu Coconut Cream ist wohl eins der beliebtesten Liköre wenn es um den Kokosnussgeschmack geht. Da dieser Likör im Gegensatz zu “ Batida de Coco “ auf den Zusatz von Sahne verzichtet macht es ihn zu einen gut bekömmlichen und milden Freund für jeden Cocktail.
  • Fazit: Sanft aber doch Intensiv, genau dieses Zusammenspiel lässt dieses Kokosnuss Likör unter allen hervorstechen. Bei einem Preis von gut 16 € die Flasche ist er zwar teurer, kann aber den feinen Unterschied ausmachen.
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Geschmack:
Rating: 7.3/10 (6 votes cast)
 
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Ausgestellt am 7. Juli 2009, von in Altbier.

Frankenheim Alt

Frankenheim Alt

Die Firma:

  • 1873 wurde die heutige Privatbrauerei von Heinrich Frankenheim in Düsseldorf gegründet. Bis heute ist Frankenheim die größte privat geführte Altbierbrauerei Deutschlands.

Die Geschichte:

  • Wie bereits oben erwähnt wurde die Brauerei 1873 von Heinrich Frankenheim gegründet. Mehr als 100 Jahre sollte es dauern bis die Brauerei aus ihrem Familienbesitz genommen wurde. Peter Frankenheim, der Vertreter der vierten Generation, veräußerte 2005 die Mehrheitsanteile an die private  Warsteiner Brauerei. Aufgrund der wachsenden Nachfrage musste die Altbierbrauerei verlegt werden weil die Kapazität in Düsseldorf nicht mehr ausreichte und so verlegte sich der Betrieb im Jahre 1991 nach Neuss – Holzheim. Im März 2009 teilte der Frankenheimkonzern mit, dass er seine Türen in Neuss – Holzheim schließen wird um sein Altbier von nun an nurnoch in Warstein zu vertreiben.

Geschmacklich:

  • Frankenheim Alt ist mit seinem Konkurrenten Diebels zusammen eines der bekanntesten Altbiere in NRW. Mit seinem ausgeglichenen aber doch bestimmenden Charme wird es sicherlich auch Nörgler überzeugen. Das leicht Würzige macht hier den klaren Unterschied und auch die Bitterkeit ist eine abgerundete Sache.
  • Wer es lieber etwas frischer und milder mag, ist mit  „Frankenheim Blue“ an der richtigen Adresse. Dieser Altbier Cola Mix ist das Erfrischungsgetränk, wenn es um Altbiermixprodukte geht.
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Geschmack:
Rating: 8.0/10 (4 votes cast)
 
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Ausgestellt am 7. Juli 2009, von in Longdrinks.
Bloody Mary

Bloody Mary

Zutaten:

  • 3 Eiswürfel
  • 5cl Wodka
  • 3Tl Zitronensaft
  • 1/8L Tomatensaft
  • Pfeffer
  • Tabasco
  • Worcester Sauce
  • 1 Zitronenscheibe

Zubereitung:

  • Diesen Longdrink zu machen ist denkbar einfach. Zuerst gibt man die Eiswürfel in ein Longrinksglas. Nun gibt man den Wodka und den Zitronensaft ( bevorzugt frisch gepresst ) hinzu. Jetzt wird der Tomatensaft, den man am besten gut gekühlt hat darüber gegossen. Nachdem man dies gemacht hat geht es ans Würzen mit Pfeffer, Tabasco und Worcester Sauce. Bei der Menge dieser drei Komponenten kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an also sollte man hier vielleicht ein kleinwenig von den Maßangaben abweichen. Jetzt natürlich noch gut umrühren und als Dekoration eine Zitronenscheibe an den Glasrand stecken.

Tipps:

  • Dieser Longdrinks soll wunderbar dabei helfen einen Kater vom Vorabend zu bekämpfen, wobei man davon ausgehen muss, dass jeder Mensch anders auf ihn reagiert.
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Geschmack:
Rating: 7.2/10 (9 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Champagner.

Veuve Clicquot Ponsardin

Veuve Clicquot Ponsardin

Die Firma:

  • Veuve Clicquot Ponsardin  ist der Name einer der bekanntesten Champagnermarker überhaupt. Die Kellerei dieser Firma liegt in Reims in der französischen Provinz Champagne und gehört zur LVMH – Gruppe.

Die Geschichte:

  • Im Jahre 1772 gründete Philippe Clicquot einen kleinen Weinhandel unter der Marke “ Clicquot „.  Im Jahre 1805 verstarb sein Sohn. Er hinterließ seine Frau die seinen Weinhandel übernahm und somit den Namen Clicquot bekannt machen sollte. Wärend sich Europa erst langsam von den Napoleanischen Kriegen erholte schaffte sie es ihren Wein nach ganz Europa zu exportieren. Ihr mutiges und gefährliches Handeln sorgte dafür, dass ihr Champagner schon fast zu einem Mythos wurde. Frau Clicquot war auch noch die Erfinderin des heute noch gebräuchlichen Rüttelverfahrens, welches die Champagnerherstellung sehr stark revolutioniert hat.

Meine Meinung:

  • Veuve Clicquot ein Champagner von Welt, nach längerer Erfahrung mit diesem Schaumwein ist mir klar geworden, dass dies nicht einfach nur Champagner ist, sondern ein Getränk für die besonderen Stunden im Leben.
  • Fazit: Dieser Schaumwein ist unumgänglich, wenn man sich einen besonderen Abend gönnen möchte, oder etwas Großes zu feiern hat.
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Geschmack:
Rating: 7.8/10 (4 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Bourbon.

Jim Beam

Jim Beam

Beschreibung:

Der White Label von Jim Beam ist ein klassischer amerikanischer Bourbon Whisky. Er wird 4 Jahre in Holzfässern gelagert und besitzt 40% Alkoholgehalt.

In Bars ist er neben Jack Daniels ein sehr gängiger Whisky für Longdrinks wie Whisky/Cola.

Eigene Meinung:

Jim Beam ist ein brauchbarer und günstiger Bourbon, der gemischt ein angenehmes Vanille-Aroma vermittelt.  Pur kann ich ihn nur sehr bedingt empfehlen, da der scharfe Alkoholgeschmack sehr im Vordergrund steht. Hier würde ich ein paar  Euro mehr für  einen Jack Daniel´s  oder einen günstigen SingleMalt wie den Glenfiddich 12y investieren.

Fazit: Im Mischgetränk ist Jim Beam White Label empfehlenswert und dazu ist er  in Bars häufig der günstigste Whisky auf der Karte.

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Geschmack:
Rating: 5.8/10 (6 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Rum.

Bacardi Superior

Bacardi Superior

Beschreibung:

Der weiße Bacardi Superior gehört zu den meistverkauften Spirituosen der Welt. Dies liegt nicht zuletzt an der guten Werbestrategie des auf den Bahamas ansässigen Unternehmens.

Der Rum reift laut Herstellerangaben in ausgebrannten Holzfässern und wird anschließend mehrfach mittels eines ganz speziellen Verfahrens gefiltert.

Eigene Meinung:

Bacardi ist meiner Meinung nach ein akzeptabler Rum, der Geschmacklich allerdings wenig mehr als die preiswerteren Discountermarken zu bieten hat. Ansich wäre er für Cocktails bestens geeignet, doch leider muss er in der Preisklasse mit Havana Club und anderen Konkurrenten mithalten. Spätestens bei der Pur-Verkostung merkt man dann den Unterschied.

Geschmack: 6.5/10

Preis/Leistung: 5/10

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Geschmack:
Rating: 6.8/10 (5 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Rum.

Havana Club

Havana Club

Beschreibung:

Der 3 jährige Havana Club Rum ist wohl der verbreitetste weiße Rum in deutschen Bars. Er reift 3 Jahre in Holzfässern und bekommt daher seine leicht gelbliche Farbe und das milde Aroma.

Geschichte:

Havana Club wurde  im Jahr 1935 auf Kuba erfunden. Relativ zeitnah begann der Export in die USA. In den USA wird unter dem Namen allerdings ein Produkt von Bacardi verkauft, da diese einen umstrittenen Rechtsstreit für sich entscheiden konnten.

Eigene Meinung:

Nicht grundlos wird der 3er Havana Club in fast jeder Cocktailbar verwendet. Er hat ein mildes Aroma, einen angenehmen Abgang und ist dazu im Bezug auf Preis/Leistung noch im erträglichen Mittelfeld. Konkurrenten wie Bacardi haben hier klar das Nachsehen. Selbst pur ist er für einen weißen Rum noch gut trinkbar, was relativ selten ist.

Meiner Meinung nach darf dieser Rum in keiner Hausbar fehlen.

Geschmack: 8 / 10

Preis/Leistung: 7/10

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Geschmack:
Rating: 7.2/10 (5 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Bourbon.

Jack Daniels

Jack Daniels

Die Firma:

  • 1866 wurde die Destille von Jasper „Jack“ Newton Daniel gegründet. Er musste aber aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes seine Firma an seinen Neffen Lem Motlow. Im Jahre 1911 verstarb Daniels an den Folgen einer Blutvergiftung.

Die Geschichte:

  • Die Geschichte beginnt in dem kleinen Städtchen “ Hollow “ in welchem Jack Daniels als Kind einer Großfamilie geboren wurde. Im Jahre 1866 gründete er dann seine Destille welche er aber aufgrund seiner Gesundheit an seinen Neffen abtreten musste. Dieser führte die Destille erfolgreich weiter auch nachdem Daniel im Jahre 1911 verstarb. Allerdings wurde die Destille bei ihrer Gründung als erste Destille der USA ins Handelsregister eingetragen was Jack Daniel einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern sollte.
  • Heute gehört die Destille zu Brown-Forman-Corporation und wird in Deutschland von der Bacardi Deutschland GmbH vertrieben.

Eigene Meinung:

  • Der klassiker unter den Tennessee Whiskeys  und einer der Beliebtesten  in Deutschland. Wenn feiern dann mit Jacki.
  • Fazit: Ein muss für jeden der auf günstigen aber recht angenehmen Geschmack steht. Mit Jack Daniel Tennessee Whisky kann man einfach nichts verkehrt machen.
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Geschmack:
Rating: 5.2/10 (6 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Reisschnäpse.

Typische Sake Fässer

Typische Sake Fässer

Die Firma:

  • Es ist leider nirgendwo überliefert, wann das erste Mal Sake produziert wurde. Man geht davon aus, dass die Sakeproduktion mit dem Nassreisanbau begonnen hat. Das es keine klaren Gesetzte für die Herstellung von Sake gibt, darf jeder in Japan Sake produzieren und verkaufen und das auf seine ganz eigene Art und Weise.
  • Gekkeikan stellt als eines der ältesten Unternehmen seit 1637 Saker her.

Die Geschichte:

  • In dem Geschichtswerk Nihonsoki welches um 720 n Chr. abgeschlossen wurde, wird von einem Bankett im Jahre 485 berichtet, bei welchem Hofadelige zusammen im Garten an einem Bach saßen und sich Gedichte erzählten. Der, welcher in den Augen der Anderen das beste Gedicht erzählt hatte, durfte sich zur Belohnung eine Schale Sake nehmen welche auf dem Bach vorbeischwamm. Sake spielte schon immer eine große Rolle in Gedichten und Liedern und wurde auch als Preis für den Gewinner eines Kampfes überreicht.
  • Sake wird aus Reis, Wasser und Hefe hergestellt. Allein die Menge dieser drei Komponenten entscheidet über die Härte des Getränks. Hierbei gehen die Destillen mit größter Sorgfalt vor. Der Reis wird vor der Destillation dreimal gewaschen bevor er zu Produktion bereit ist.

Eigene Meinung:

  • Sake, das Kultgetränk aus dem fernen Osten ist aufgrund seiner ungewöhnlichen Trinkweise auf jedenfall eine Versuchung wert, auch wenn es geschmacklich leider zu wünschen übrig lässt.
  • Fazit: Wenn man sich ein wenig in die japanische  Kultur einarbeiten möchte wäre Sake der erste kleine Schritt, denn hinter diesem Getränk verbirgt sich eine große Geschichte.
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Geschmack:
Rating: 9.0/10 (3 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Pastis / Anis.
Pernod

Pernod

Die Firma:

  • Henri-Louis Pernod gründete 1805 die Destillerie mit dem Namen „Pernod Fils“ in Pontarlier. Hier wurde auch der erste Pernod erzeugt.

Die Geschichte:

  • Ein Arzt namens Pierre Ordinaire verkaufte 1797 sein Rezept für Absinth an eine Major mit dem Namen Dubied . Dieser gründete später eine Absinth Distillerie mit seinem Schwiegersohn Henri-Louis Pernod. Dieser kapselte sich später ab um dann 1805 seine eigene Distillerie zu eröffnen.
  • 1920 wurden die Absinthgesetzte landesweit verschärft sodass sämtliche Rezepte umgeschrieben werden mussten welche sich dann aber bis in die heutige Zeit gehalten haben.
  • 1975 schloss sich Pernod mit seinem schärfsten Konkurrenten Ricard zusammen und die Firma “ Pernod Ricard “ wurde gegründet.
  • Pernod wird mit Destillirten Kräueressenzen hergestellt. Allerdings werden häufig auch Minze, Fenchel und Koriander hinzugegeben.
  • Die Herstellung ist auch hier relativ einfach. Kräuteressenzen oder Blätter werden in Alkohol eingelegt, bis dieser Geschmacks- und bitterstoffe aus ihnen heruasgefiltert hat.

Eigener Eindruck:

  • Pernod ist eine reine Geschmackssache. Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Trotz allem ist Pernod milder als Ouzo welcher ebenfalls mit Anis angereichert ist. Wer also mehr auf die mildere Anis – Variation steht wird Pernod lieben.
  • Fazit: Ein wechselbad der Gefühle, ein Getränk das auf seine Fans setzten muss.
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Geschmack:
Rating: 8.0/10 (3 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Shortdrinks.

Geschichte:

Der Manhattan Cocktail wurde vermutlich um 1860 in Manhattan (Stadt New York, USA) von einem Barkeeper namens Black erfunden [1]. Klassisch wurden amerikanische Whiskys und und Zugaben wie Zuckersirup und andere Spirituosen verwendet, doch nach der amerikanischen Prohibition waren gelagerte Whiskys aus den USA nicht verfügbar, so dass sich die oft milderen kanadischen Whiskey-Sorten durchsetzten.

Manhattan

Manhattan

Zutaten:

  • 4 cl (kanadischer) Whisky
  • 2 cl Wermut (süß)  z.B Martini Rosso
  • Variante „Manhattan Dry“ mit trockenem Wermut
  • 1 dash Angostura Bitter
  • 2 Eiswürfel

Zubereitung:

  • Zuerst geben wir Eiswürfel in ein Rührglas und geben dann den Whisky,Wermut und Angustora Bitter hinzu. Das ganze wird dann mit einem lanstieligen Löffel ( bevorzugt Barlöffel ) gut verrührt. Nun wird die Flüssigkeit durch ein Barsieb in eine Cocktailschale ( z.B. Sektschale ) abgeseiht. Zu guter Letzt das Glas noch mit einer Cocktailkirsche dekorieren.

Tipps:

  • Der Manhattan wurde von einem New Yorker Barkeeper im Auftrag von Jennie Churchill (Mutter des britischen Premierministers Winston Churchill) zubereitet und nach dem Club „Manhattan“ benannt.
  • Dieser Cocktail eignet sich besonders gut für einen Empfang oder auch Untypischerweise als Digestif nach dem Essen. Ebenfalls kann er begleitend zu Dessert gereicht werden.

 

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Rating: 7.8/10 (6 votes cast)
 
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Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Longdrinks.

Geschichte:

Der Zombie Cocktail wurde in den 1930 er Jahren in den USA erfunden. Erfinder war  Ernest Raymond Beaumont Gantt (alias Donn Beach), der Gründungsvater der Tiki Restaurants, die sich bereits früh mit Cocktails befassten.  Auf der Weltausstellung 1939 in New York wurde der Zombie plötzlich weltweit bekannt und trat seinen Siegeszug in die Bars rund um den Globus an. Heute gehört er sicherlich zu den 10 Cocktails, die man in jeder Cocktailbar finden wird. Auf Grund des hohen Alkoholgehalts (siehe Rezept weiter unten) wurden damals in Donns erster Bar nur maximal 2 Zombies pro Gast ausgeschenkt.

In den frühen Jahren war Donn so besorgt um sein Rezept, dass er den Barkeepern nur mittels Codes verschlüsselte Rezeptbücher und neutrale Flaschen mit entsprechenden Nummern  zur Verfügung stellte.

Zombie

Zombie

Zutaten:

  • 4 cl Rum weiß ( z.B. Havana Club 3 Jahre)
  • 4 cl Rum goldbraun (z.B. Havana Club 7 Jahre)
  • 2 cl Rum overproof mind. 70%
  • 2 cl Cointreau
  • 2 cl Grenadinesirup
  • 4 cl Ananassaft
  • 4 cl Orangensaft
  • 2 cl Zitronensaft
  • 4 cl Maracujasaft
  • crushed Eis

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in einen Shaker geben und gut durchmixen. Nun nimmt man ein Longdrinkglas und seiht die Flüssigkeit ab. Bei der Dekoration streiten sich die Gemühter. Die einen sagen traditionell muss ein Fruchtspieß hinein, Andere sagen eine Cocktailkirsche und eine Orangenscheibe am Rand reichen aus.

Tipps:

  • Der Fruchtspieß ist für diesen Cocktail einfach ideal. Der ohnehin schon süße Geschmack täuscht allerdings über den starken Alkoholgehalt dieses Cocktails hinweg.

Varianten:

  • + Minze : ein frischer Geschmack für den Sommer, den man allerdings mögen muss.
  • Flaming Zombie: etwas overproof Rum (>70%) auf den fertigen Cocktail geben und anzünden. Das Glas sollte natürlich hitzebeständig sein.
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Geschmack:
Rating: 8.0/10 (23 votes cast)