Cocktail Mania

formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Liköre.
Blue Curaçao

Blue Curaçao

Die Firma:

  • Die wohl mit Abstand bekannteste Firma welche dieses Produkt vertreibt ist ohne Fragen die Firma “ Bols „. Bols ist bis heute die älteste Brennerei der Welt und kommt aus den Niederlanden. Lucas Bols begann im Jahre 1575 in einem kleinen Vorort von Amsterdamm mit der Likörbrennerei.

Die Geschichte:

  • Der Name Blue „Curaçao“ kommt nicht von ungefähr, dieser Orangenlikör wurde nach einer kleinen Insel benannt die kurz vor Venezuela liegt. Als die Spanier 1499 in das Land einfielen um sich dort niederzulassen, versuchten sie um 1527 rum Orangen anzubauen. Doch leider war der Boden für diese Art von Baum nicht gemacht und so kam es, dass die Plantagen kurze Zeit später aufgegeben werden mussten. Dies führte dazu, dass  sich durch Verwilderung eine neue und menschenunabhängige Bitterorangenart bildete.
  • Nach geraumer Zeit fand man heraus, dass sich aus den getrockneten Schalen ätherische Öle gewinnen ließen und so wurde das Interesse auf die Bitterorange wieder aufs Neue erweckt.
  • Die Herstellung eines Birtterlikörs war denkbar einfach. Man legte die Schalen der Bitterorange in Alkohol ein, welcher die Bitterstoffe und Aromen aus ihr herausfilterte.

Eigener Eindruck:

  • Blue Curaçao ist ein Likör das auf keiner guten Party fehlen sollte. Nicht nur da es farbliche Aktzente setzt, sondern auch weil mit ihm so gut wie jeder Saft verfeinert und speziell gemacht werden kann. ( Beispiel: Grüne Wiese: 5cl Blue Curaçao aufgeschüttet mit Orangensaft )
  • Fazit: Die 6 € pro Flasche sind keinesfalls rausgeschmissenes Geld, sondern eine lohnende Investition für jede Party.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.5/10 (4 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Vodka.

Russian-Standard

Russian-Standard

Die Firma:

  • Russian Standard (russisch: Русский стандарт, transkribiert Russkij standart) ist ein Unternehmen mit Sitz in Sankt Petersburg, welches unter gleichem Namen verschiedene Wodka-Marken produziert und vertreibt.

Geschichte:

  • Oligarch Rustam Tariko gründete 1998  in Sankt Petersburg den Wodka-Hersteller Russian Standard. Dmitri Iwanowitsch Mendelejew ein russischer Wissenschaftler soll angeblich das Originalrezept für diesen Wodka erfunden haben, derselbe Wissenschaftler, welcher auch das Periodensystem der chemischen Elemente mit erfunden hat. Sicher ist, dass Mendelejew um 1880 die Maßeinheit Gramm für Wodka einführte, denn 100 Gramm fasst die „Stopka“, das traditionelle russische Wodkaglas.
  • Ob das Originalrezept nur eine Legende oder historisch belegbar ist, Tariko machte Russian Standard mit 67 Prozent Marktanteil im Jahre 2006 zum Marktführer im Premiumsegment in Russland.
  • Im Dezember 2006 kaufte Rustam Tariko für 2,2 Mio. Euro die Domain „www.vodka.com“ von einem Unbekannten. Somit bezahlte er die damals höchste Summer die jemals für eine Domain bezahlt wurde.

Eigener Eindruck:

  • Dieser Wodka ist wohl mit einer der Führenden wenn es um den Geschmack geht, auch wenn ein wenig mehr bezahlen muss als bei manch anderem “ billigerem “ Wodka so kommt man bei diesem doch voll auf seinen Geschmack.
  • Fazit: Die 12,99€ für diesen Wodka sind unserer Meinung nach gerechtfertigt.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 8.6/10 (8 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Bowle.

Zutaten: Für 6 Personen

  • 1,5L Weisswein ( je nach Geschmack lieblich oder trocken)
  • 20g Zucker
  • 2 Zitronen
  • 1 Flasche Sekt ( auch nach Belieben trocken oder lieblich)

Zubereitung:

  • Um die Bowle vorzubereiten nimmt man sich die Zitronen und wäscht diese gut ab. Danach werden sie geschält, wichtig hierbei ist nur, dass nichts von der Zitronenschale mehr an dem Fruchtfleisch zurückbleibt. Wenn dies erledigt ist schneidet man die Zitrone in feine scheiben und reibt diese mit Zucker ein. Nun sollte man sie den restliche Tag oder über die Nacht ziehen lassen um einen guten Geschmack zu erreichen.
  • Nachdem die Zitronen nun fertig sind kann man den vorgekühlten Wein in ein schönes Bowlegefäß gießen und die Zitronen beigeben. Sollte man die Zitronenschalen von gestern noch aufbewahrt haben kann man diese als Deko oder Geschmacksverstärker ebenfalls noch ins Bowlegefäß geben.
  • Nun nimmt man den Sekt und schüttet ihn ebenfalls in das Gefäß.

Tipps:

  • Um dem ganzen noch einen kleinen Kick zu geben, einfach ein paar frische Minzeblätter hinzugeben.
  • Da diese Bowle komplett ohne Spirituosen zubereitet wird ist sie sehr bekömmlich.
  • Dieser erfrischende Drink ist ein Hingucker auf jeder Gartenparty und wird sicherlich für gute Stimmung sorgen.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.9/10 (7 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Longdrinks.

Geschichte:

Der Swimming Pool wurde um 1979 in der Schumann’s Bar München erfunden und ist eine eher in Europa verbreitete Colada, die in vielen Bars zu finden ist. In Magazinen wurde der Drink mitte der 80er Jahre erstmals erwähnt.

 

Swimming Pool

Swimming Pool

Zutaten:

  • 2 cl Vodka
  • 2 cl weißer Rum
  • 1 cl Blue Curaçao
  • 2 cl Cream of Coconut oder Kokossirup
  • 6 cl Ananassaft
  • 2 cl Sahne
  • Crushed Eis

Zubereitung:

  • Alle Zutaten außer Blue Curaçao in einen Shaker geben und kurz Mixen. Nach dem Mixen in ein hohes Cocktailglas abseihen. Besonders schön sieht es mit einem Hurricane Glas aus ( siehe Bild ). Nun Blue Curaçao  langsam über einen Löffel ins Glas floaten damit sich zwei schöne Schichten ergeben. Floaten soll heissen, die Flüssigkeit langsam ins Glas gleiten zu lassen.

Tipps:

  • Für die Dekoration eignen sich besonders gut frische Annanasscheiben. Um vielleicht einen farblichen Akzent zu setzten kann auch eine Cocktailkirsche eingebracht werden.
  • Aloholfrei lässt sich der Drink mit Blue Curaçao Sirup und ohne die Spirituosen mixen.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.7/10 (15 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Shortdrinks.

Pink Flamingo

Pink Flamingo

Zutaten:

  • 3 cl Gin
  • 3 cl Kirschlikör
  • 4 cl Ananassaft
  • 4 cl Orangensaft
  • 2 cl Cream of Coconut

Zubereitung:

  • Alle Zutaten mit einigen Eiswürfeln im Shaker gut mischen. Ein Ballonglas (wenn nicht vorhanden: Longdrinkglas) mit Crushed Eis  auffüllen und die Mischung darauf abseihen.  An den Glasrand eine Orangenscheibe, eine Kiwischeibe und eine Cocktailkirsche stecken.

Tipps:

  • Der Pink Flamingo ist nur eine Form des Flamingos. Wie bei vielen anderen Cocktails auch gibts hier viele Abwandlungen.
  • Dieser Cocktail ist perfekt für den Empfang bei festlichen Anlässen geeignet und strahlt eine gewisse Eleganz aus.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.3/10 (3 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Longdrinks.

Geschichte:

Der Tequila Sunrise wurde vermutlich um 1970  von Bobby Lazoff und Billy Rice im Trident Restaurant (Sausalito, Kalifornien) erfunden. Den Namen erhielt der Drink durch seine Färbung, die an einen Sonnenaufgang erinnert.

Tequila Sunrise

Tequila Sunrise

Zutaten:

  • 6 cl Tequila
  • 10 cl Orangensaft
  • 1 cl Zitronensaft
  • 2 cl Grenadine

Zubereitung:

  • Tequila, Orangensaft und Zitronensaft zusammen mit Eiswürfeln in einen Shaker geben und gut schütteln bis der Shaker beschlägt.
  • Nach dem Shaken die Flüssigkeit in ein vorgekühltes Cocktailglas (bevorzugt ein Hurricane Glas ) abseihen.
  • Nun ganz vorsichtig Grenadine darüber gießen um den “ Sunrise “ also Sonnenaufgang zu erreichen.
  • Zum garnieren eignen sich am besten eine Orangenscheibe und eine Cocktailkirsche.

Tipps:

  • Der Tequila Sunrise ist der ideale Partycocktail und macht jede Sommerparty zu etwas Besonderem und das nicht nur, weil die Beschaffung der Materialen für diesen Drink so günstig ist, sondern weil er mit seinem Geschmack den Sommer geradezu verkörpert.
  • Die Cocktailkirsche andrücken und dem Cocktail beigeben…so erreicht man einen süßen Kick.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.4/10 (8 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Cocktails & Drinks.

Geschichte:

Die Piña Colada wurde offiziell am 16. August 1954 im Hilton Hotel in San Juan (Puerto Rico) von Ramón „Monchito“ Marrero erfunden. Er hatte vom Hotelmanagement den Auftrag erhalten, einen neuen Drink für die gut betuchten Hotelgäste zu entwickeln. Später im Jahre 1978 wurde die Pina Colada sogar zum offiziellen Nationalgetränk des Staates Puerto Rico ernannt. Sie basiert auf hellem karibischem Rum, Annanas Saft und Cocus und Sahne. Im Laufe der Jahre erblickten viele Abwandlungen das Licht der Welt.

Pina Colada

Pina Colada

Zutaten:

  • 6 cl weisser Rum
  • 2 cl Sahne
  • 4 cl Cream of Coconut oder Kokossirup
  • 10 cl Annanassaft
  • 3 Eiswürfel

Zubereitung:

  • Rum, Annanassaft, Kokosmilch und Eiswürfel in einen Shaker oder Mixer geben und ordentlich durchmixen.
  • Nach dem Mixen den Drink in ein hohes Cocktailglas füllen
  • Nun nach belieben noch etwas Sahne hinzugeben und mit frischer Annanas und Cocktailkirschen garnieren.

Tipps:

  • Wenn ihr diesen Cocktail auch ohne Alkohol genießen wollt ist das garkein Problem. Lasst einfach den Rum weg und eure Kreation heisst “ Virgin Colada „. Diese Variation unterscheidet sich geschmacklich kaum vom Original und ist genau wie sein großer Bruder der Sommercocktail überhaupt.
  • Wenn Annanas nicht ganz eure Wellenlänge ist, ist das kein Problem. Versucht mal Orangensaft er gibt dem Cocktail eine völlig neue fruchtige Spritzigkeit.
  • Crushed Eis sollte nicht verwendet werden, da es den Drink verwässert.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 8.6/10 (17 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Daiquirí, Shortdrinks.
Daiquiri

Daiquiri Classic

Geschichte:

Der Daiquiri wurde vermutlich wie zahlreiche andere kubanische Drinks kurz nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg (bis 1898) vom Amerikaner Jennings Cox erfunden und fand seinen Weg über die Offiziers-Clubs des Militärs in die „zivilen Bars“. Bekannt wurde der Drink allerdings erst in den frühen 40er Jahren, als Amerika im 2. Weltkrieg verstärkt Handel mit Mittelamerika trieb und rumhaltige Getränke durch günstige Importe immer beliebter wurden.

Zutaten:

  • 5 cl weißer kubanischen Rum
  • 2 cl Limettensaft
  • 0,5 cl Rohrzuckersirup

Zubereitung:

  • Hier ist es vor allem wichtig, dass die Cocktailschale schön vorgekühlt ist. Nun nehmen wir alle Zutaten und mixen diese gut im Shaker durch. Wenn das geschehen ist seiht man die Flüssigkeit in die Cocktailschale ab. Als Dekoration eignet sich wie auf dem Bild eine schöne Limettenscheibe.

Tipps:

  • Der Daiquirí ist ein tropischer Cocktail auf Rumbasis. Das Wort Daiquirístammt aus dem Kubanischen und ist der Name einer Siedlung, die etwa 22 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt ist.
  • Es gibt zahlreiche Variationen auf die wir später auch noch eingehen werden.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 5.7/10 (7 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Cocktails & Drinks.

Geschichte:

Erfunden wurde der ursprüngliche Black Russian im Jahre 1949 von Gustave Tops in Brüssel. Der Drink wurde also nicht etwa in Russland erfunden, sondern erhielt den Namen lediglich durch seine Farbe und die Tatsache, dass ein hoher Anteil russischen Vodkas enthalten ist. Die Abwanldung „White Russian“ entstand vermutlich im Jahre 1965 und wurde am 21. November des Jahres in der Zeitung Oakland Tribune veröffentlicht.

 

White Russian

White Russian

Zutaten:

Gänglich: “ Black Russian „:

  • 4 cl Vodka
  • 2 cl Kahlua
  • 1 cl Sahne

Klassisch: “ Black Russian „:

  • 2 cl Wodka
  • 2 cl Kahlua
  • 2 cl Sahne

Gänglich: “ White Russian “

  • 4 cl Wodka
  • 2 cl Kahlua
  • 3 cl Sahne

Zubereitung:

  • Wodka und Kahlua verühren und erst danach in eine Cocktailschale ( oder Sektschale ) abseihen. Wichtig dabei ist es vor allem, den Glasrand nicht zutreffen, da sonst später unschöne Schlieren zurückbleiben.
  • Nun die Sahne vorsichtig über einen Löffelrücken auf den Drink gleiten lassen. Durch die verschiedene Dichte der Flüssigkeiten schwimmt die Sahne oben und bildet eine schöne Haube.
  • Große Dekoration ist bei diesem Shortdrink nicht nötig, wenn allerdings gewünscht, kann die Cocktailschale mit einer Physalis ( Kappstachelbeere ) garniert werden.

Tipps

  • Wenn kein Kahlua vorhanden kann auch Baileys oder Tia Maria genommen werden, was aber den Geschmack um einiges beeinträchtigt. Ebenfalls ist auch das elegante Design des Shortdrinks nicht mehr dasselbe, da diese beiden Kaffeeliköre wesentlich trüber sind als Kahlua.
  • Für diesen Shortdrink empfehle ich Russian Standard zu benutzen, da dieser einfach von der Charismatik zu diesem Drink passt.
  • Wenn man keine Sahne zur Hand hat, wird seit neustem auf Milch zurückgegriffen, was den Shortdrink  milder, aber nicht mehr so charakterristisch macht.
  • Dieser Shortdrink eignet sich besonders gut für gemühtliche Winterabende am Kaminfeuer.  Sollte man keinen Kamin haben wird dieser Shortdrink sicherlich für warme Gedanken sorgen.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 8.1/10 (10 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Shortdrinks.

Geschichte:

Der mexikanische Drink Margarita wurde vermutlich 1944 von Don Carlos Orozco in der Bar Hussong’s Cantinain Ensenada, Mexico erfunden und nach der Tochter des deutschen Botschafters in Mexico (Margarita Henkel) benannt, die denk Drink als erste probiert hatte. Ein klassisches Merkmal des Drinks ist dabei immer der Salzrand am Glas.

Margarita

Margarita

Zutaten:

  • 4 cl Tequila Silver
  • 2 cl Cointreau
  • 2 cl Zitronensaft
  • crushed Eis
  • Salz & Zitrone

Zubereitung:

  • Zuerst reibt man den Glasrand mit einer Zitronenscheibe ein. Dann dreht man das Glas um und taucht es in eine Schale mit Salz. Aber nur gerade so, dass der Glasrand leicht benetzt wird. Nun gibt man die Zutaten in einen Cocktalshaker und mixt sie kräftig durch. Nach dem Mixen wird die Mischung in das Cocktailglas abgeseiht. Zur Dekoration eignet sich besonders gut eine frische Limettenscheibe.

Tipps:

  • Wie bei vielen anderen Cocktails auch, gibt es hier ebenfalls mehrere Varianten der Zubereitung auf die wir später noch eingehen werden.Hier kann ein wenig Minze für eine gekonnte Abwechslung sorgen.
  • Die Margarita wurde vermutlich zwischen gegen Ende der 30er Jahre  in den USA oder Mexiko erfunden.Den Glasrand reibt man häufig mit Zitrone ein und taucht ihn dann in eine Schale mit Salz.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 6.6/10 (5 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 6. Juli 2009, von in Longdrinks.
Long Island Ice Tea
Long Island Ice Tea

Geschichte:

Der Long Island Iced Tea wurde vermutlich 1972  von Robert Butt und Chris Bendicksen im Oak Beach Inn Long Island (New York, USA) erfunden.  Möglicherweise waren auch Barkeeper der Restaurant Kette T.G.I. Friday’s  oder ein der Besitzer einer Bar namens Long Island in Kingsport, Tennessee (USA) bereits 1920 die Inspiration für den heutigen Drinks, der fälschlicherweise immer wieder als „Long Island Ice Tea“ bezeichnet wird, mit Eistee jedoch nichts  zu tun hat.

Zutaten:
  • 2cl Rum
  • 2cl Vodka
  • 2cl Gin
  • 2cl Tequila (weiss)
  • 2cl Triple Sec Curaçao
  • 2cl Zitronensaft
  • 2cl Orangensaft
  • 5cl Cola
  • crushed Eis

Zubereitung:

  • Dies ist wohl mit einer der am schnellsten zu machenden Cocktails. Allem Zutaten bis auf die Cola mit einigen Eiswürfeln in einen Shaker geben und kräftig shaken. Nach dem Mixen die Flüssigkeit in ein Longdrinkglas abseihen. Nun das ganze mit der noch nicht in Aktion getretenen Cola aufschütten. Bei Bedarf kann kann das Glas auch noch mit einer Orangen- oder Limettenscheibe garniert werden, welche aber nicht direkt ins Glas gehören.

Tipps:

  • Wenn kein Zitronensaft zur Hand sein sollte kann man zur Abwechslung auch Limettensaft nehmen. Durch ihn wird der Cocktail etwas süßer.

 

Unsere Meinung:

  • Martin – Ein echter Kracher unter den Drinks, von dem man sich am Abend nicht zu viele gönnen sollte. Den extrem hohen Alkoholgehalt schmeckt man nur begrenzt raus, da er durch eine gute Mischung aus Süße und Säure überdeckt wird. Mit Vorsicht zu genießen! 7/10
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.2/10 (5 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 5. Juli 2009, von in Longdrinks.

Geschichte:

Der Caipi ist der brasilianische National-Cocktail und es gibt viele Geschichten rund um seine Erfindung. Eine verbreitete Geschichte beginnt in São Paulo um 1918, wo der Cachaça-haltige Drink als Medizin mit Knoblauch und Honig verwendet wurde. Später wurden Honig und Knoblauch gegen Rohrzucker ersetzt und der fertig war der Caipirinha in seiner heutigen Form.  Das Wort „rinha“ ist ist außerdem das portugisische Wort für „Hahnenkampf“ und soll vermutlich eine Anspielung auf einen Cocktail sein.

Caipirinha

Caipirinha

Zutaten:

  • 2 Limetten
  • 6 cl Cachaca
  • 3-4 TL Rohrzucker braun
  • 2 cl Limettensaft
  • crushed Eis

Zubereitung:

  • Zuerst werden die beiden Limetten geviertelt. Diese kann man auch direkt in das Cocktailglas ( bevorzug Caipirinhaglas, siehe Bild ) geben. Nun den braunen Rohrzucker darüber geben und mit einem Stößel den Saft aus der Limette pressen. Es gibt auch die Möglichkeit nur die Limetten auszupressen und den Rohrzucker erst später beizugeben. Nachdem man mit dem Auspressen der Limette fertig ist füllt man das Glas mit Crushed Eis auf. Jetzt gibt man Cachaca und Limettensaft hinzu.
  • Es besteht auch die Möglichkeit Cachaca durch alkoholfreien “ Ginger Ale “ zu ersetzen, so nennt sich dieser Cocktail Ipanema.

Tipps:

  • Will man diesen Cocktail für eine Party vorbereiten, kann man die Limetten ruhig 1 – 2 Stunde vorher schneiden. Wichtig ist nur sie dann in Wasser einzulegen, welches man mit Zucker und etwas Limettensaft angereichert hat.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 8.5/10 (15 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 5. Juli 2009, von in Shortdrinks.

Geschichte:

Der Mai Tai (auch Maita’i) Cocktail wurde 1944 von Victor J. Bergeron  im Trader Vic’s Restaurant Oakland (Californien, USA) erfunden. Auch Donn Beach (Tiki Bars Gründer) behauptete, einen Cocktail mit diesen Zutaten in einer etwas anderen Variante bereits im Jahre 1933 erfunden zu haben. „Maita’i“ ist das tahitianische Wort für „gut“ und ein Freund von Victor soll bei der Verköstigung „Maita’i roa ae!“ (dt. in etwa „Der beste Drink“) gerufen haben. Manche Bars nennen den Drink auch fälschlicherweise „Mai Thai“, aber mit Thailand hat der Cocktail nichts zu tun.

 

Mai Tai

Mai Tai

Zutaten:

  • 6 cl karibischer Rum
  • 2 cl Cointreau
  • 1/2 Limette
  • 1 cl Mandelsirup
  • 1 cl Rohrzuckersirup
  • crushed Eis

Zubereitung:

  • Alle Zutaten außer die Limette in einen Shaker geben und kurz aber kräftig Mixen. Nun das ganze in ein Cocktailglas ( bevorzugt: Tumbler ) geben. Jetzt die halbe Limette anritzen und einfach ins Glas geben. Wem das zu umständlich ist kann auch auf Limettensaft zurückgreifen, welcher aber nicht die gleiche Frische mit sich bringt. Zur Dekoration eignet  sich besonders gut eine frische Annanasscheibe, die natürlich nicht zu groß sein sollte und eine Cocktailkirsche. Wie auf dem Foto zu sehen kann man auch eine Orchidee als Dekoration benutzen, was dem ganzen natürlich eine gewisse Eleganz verleiht.

Tipps:

  • Dieser Cocktail ist sehr erfrischen und ideal für einen lauen und  gemühtlichen Sommerabend geeignet.
VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 7.4/10 (5 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 5. Juli 2009, von in Cocktails & Drinks.

Geschichte:

Es gibt viele Legenden um die Erfindung des Cuba Libre, der unbestritten den Namen vom Schlachtruf der Kubanischen Freiheitskämpfer von 1898 erhalten hatte.  Nach vielen Quellen soll im August 1900 (oder 1901-1902) ein unbekannter amerikanischer Soldat in einer Bar in der Hauptstadt Havana einen Rum mit Cola und Limette bestellt haben. Über die Sorte der Cola lässt sich ebenfalls spelulieren, da Coca Cola zwar zu dieser Zeit bereits sehr verbreitet, sie aber kurz nach dem Krieg in Cuba nicht erhältlich war.  Weltweit bekannt wurde der Drink schließlich durch ein Buch von Autor Charles H. Baker im Jahre 1934. Der häufig schlicht als „Rum Cola“ bestellte Drink gehört bis heute zu den meistverkauften Longdrinks / Highballs in allen Bars rund um die Welt.

 

Cuba Libre

Cuba Libre

Zutaten: (200ml Glas)

  • 4 cl kubanischer Rum (z.B. Havana Club 3 Jahre)
  • 3/8 Limettenstücke
  • Cola
  • crushed Eis oder Eiswürfel

 

Beschreibung:

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Kubanischen Rum, Cola und Limetten mit reichlich Eis in ein Glas geben, umrühren, fertig. Wer es besonders kubanisch mag, sollte die hier relativ schwer erhältliche tuKola verwenden, wobei auch dies eher eine moderne Interpretation ist, da die Sorte der Cola nicht überliefert wurde.

Sehr häufig wird ein 3-7 jahre alter Havana Club Rum verwendet. Abzuraten ist von sogenanntem Spiced Rum, da er zusammen mit einer eher süßen Cola insgesamt unausgewogen wirkt. Nach diesem kinderleichten Rezept wird der Cuba Libre auch in der Bodeguita Del Medio Bar in Havana noch heute zubereitet.  (Stand: Januar 2009)

Als Dekoration eignet sich eine Limettenscheibe am Glasrand. Alternativ zu frischen Limetten wird er auch auf Kuba häufig mit Limettensaft hergestellt.

VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 9.1/10 (31 votes cast)
 
formats
Ausgestellt am 5. Juli 2009, von in Cocktails & Drinks.

Geschichte:

Das Rezept des Mojito geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Damals als „El Draque“ (nach dem Pirat Francis Drake) bestand der Drink allerdings noch aus Tafia, einer ungelagerten Vorstufe des modernen Rums. Wann und wie es der Drink zur regionalen Verbreitung auf Cuba gebracht hat, ist leider nicht genau bekannt, aber als der Buchautor Ernest Hemmingway in seiner Stammbar „La Bodeguita del Medio“ (Havana, Cuba) seinen ersten Mojito trank und ihm daraufhin einige Zeilen widmete, wurde die Welt auf den Drink aufmerksam. Noch heute verbindet man mit Cuba neben Fidel Castro und Zigarren genau diesen Drink, der überall auf der Welt erhältlich ist.

Mojito

Mojito

Zutaten:

  • 4-5 cl hellen kubanischem Rum (z.B. Havana Club 3 Jahre)
  • 1 frische Limette (geachtelt) Alternativ: 1-2 cl Limettensaft
  • 1-2 Stengel frischer Minze Alternativ: einige Minz-Blätter zerstoßen
  • 1-2 TL  Rohrzucker (mittelgrob, wahlweise braun oder weiß)
  • Sodawasser
  • crushed Eis

Rezept:

  • Zucker und Limettenstücke in ein 300 – 400 ml Glas geben und leicht zerstoßen oder vorher leicht ausquetschen
  • Rum und Minzestengel hinzu geben
  • crushed Eis (oder Eiswürfel) bis ca. 2/3 der Glasgröße hinzu geben
  • Rest mit Sodawasser auffüllen
  • kurz umrühren – fertig.
  • Nette Dekoration: Limettenscheibe auf dem Glasrand, oder „Krone“ der Minze auf dem Eis.

Tipps:

  • Sofern nur „billiger“ Rum vorhanden ist, kann man 4 cl weißen Rum + 1 cl braunen Rum mischen, um einen recht ähnlichen Geschmack zu erhalten
  • Trinkhalme sollten ausreichend dick sein, da sie sonst von Zucker, Fruchtfleisch und Minze zu schnell verstopfen
  • Sodawasser  sollte vorher gekühlt werden, da das Eis sonst zu schnell schmilzt und den Drink verwässert
  • Reste lassen sich einfach in ein Nudelsieb entlehren, welches man über den Ausguss stellt
  • Sollte zu wenig Minze vorhanden sein, kann man einige Blätter kräftig zerkleinern. So kann man mit sehr wenig Minze einen kräftigen Minzgeschmack erhalten. Nachteil ist, dass man die Stückchen der Blätter im Mund hat, was nicht jeder mag.  Besser: Etwas minziger wird es, wenn man die frische Minze kurz mit einem flachen Gegenstand (z.B. großes Kochmesser) quetscht, ohne diese zu zerkleinern. Damit setzt man mehr ätherische Öle frei, so dass der Drink nachher frischer schmeckt.
  • Hat man keinen Rohrzucker zur Hand, funktioniert Rohrzuckersirup ebenfalls. Dies eigenet sich besonders für Parties, wo es sehr schnell gehen muss. Damit lässt sich die Süße etwas besser dosieren, da sich der Zucker nicht erst auflösen muss. Die Gefahr den Drink zu süß zu machen, ist allerdings ebenfalls größer.

Weitere Varianten:

  • Ron Collins : Ein Mojito ohne Minze und mit Limetten-Saft anstelle von frischen Früchten
  • Cola Mojito : Anstelle von Soda wird der Mojito mit Cola aufgefüllt.  Wer sich nicht zwischen Mojito und Cuba Libre entscheiden kann … 😉
  • Ginger Mojito : Statt Sodawasser benutzt man Ginger Ale zum Auffüllen des Mojitos. Hier sollte man allerdings aufpassen, dass er nicht zu süß wird. (max. 1 TL Rohrzucker) und ggfs. etwas mehr Limettensaft.
  • Mojito Royal : Im letzten Urlaub wurde uns an einer Hafenbar in Cannes / Süd Frankreich ein „Mojito Royal“ serviert. Anstelle von Soda wird dabei ein trockener Champagner verwendet. War durchaus interessant.

 

Hier noch ein kleiner Video-Guide zum Mojito.

VN:F [1.9.22_1171]
Geschmack:
Rating: 8.6/10 (23 votes cast)